Geschichte

Die kirchlich-diakonische Arbeit in der Orbishöhe begann 1926, als der Verband der evangelischen weiblichen Jugend in Hessen Haus und Gelände einer Gärtnerinnen-Lehranstalt in Zwingenberg erwarb. Er baute die Villa zum Erholungsheim um und nutzte sie auch als Verbandszentrale für den hessischen Bereich.

In der NS-Zeit wurde die Jugendarbeit stark eingeschränkt. 1943 richtete die NS-Volkswohlfahrt ein Altenheim ein. 

Nach 1946 diente das Haus wieder als Erholungsheim und Tagungsstätte. Aufgrund von Anfragen aus dem Diakonischen Werk in Hessen und Nassau wurde 1957/58 mit der Förderung von Spätaussiedlerkindern begonnen. Bis zu 50 Kinder aus den Ländern Osteuropas lebten im Haus und wurden über ein Schuljahr begleitet bei der Integration in die „neue Heimat“. Für einige Jahre war auch die Schule mit im Haus. 

Später widmete sich die Orbishöhe schwerpunktmäßig der Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen aus den Krisengebieten der Welt. Seit 1991 bietet die Orbishöhe als Einrichtung der Jugendhilfe in der Stadt Zwingenberg mit mehreren Außenstellen eine Vielzahl pädagogischer Hilfen an. 

Im Jahr 1996 wurde die gemeinnützige GmbH "Die Orbishöhe - pädagogische Hilfen für Kinder und Jugendliche" gegründet. Alleingesellschafter war bis Ende 2005 der Verein "Haus Orbishöhe". Nach dessen Auflösung wurde "Die Orbishöhe gGmbH" eine Tochtergesellschaft der Nieder-Ramstädter Diakonie mit Sitz in Mühltal. 

Literatur:
Hermann Gunkel: "Haus Orbishöhe in Zwingenberg an der Bergstraße" Vom evangelischen Mädchen-Erholungsheim 1926 zur diakonischen Jugendhilfe-Einrichtung 1998. 1998. 256 S., ISBN 3-922781-65-9 
 
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